Sonntag, 25. Dezember 2011

Merry Christmas :)

Frohe Weihnachten wünsche ich euch!

Ich hoffe es ist ordentlich kalt und vielleicht kommt ja bei euch dieses komische weiße Zeug vom Himmel namens Schnee. Bei mir ist das auf jeden Fall sehr unwahrscheinlich, denn endlich ist der Sommer gekommen und es ist warm (natürlich habe ich mir einen Sonnenbrand eingefangen). Aber erst die letzten paar Tage, davor war meistens alles grau in grau.
Mein Weihnachten war überraschenderweise bislang wirklich gut! Heiligabend sehr sehr ruhig, wir haben nichts unternommen und an dem Hosteltreiben hatte ich keine Lust teilzunehmen. Heute war ich dann in der Kirche... jaha, nach fast zwei Jahren Abstinenz wollte ich doch mal wissen wie die Kiwis so ihr Weihnachten haben und ich wurde positiv überrascht, denn wir wurden nach der Messe vom Pastor eingeladen zum Lunch. Also sind Jana und ich mit noch zwei anderen Backpackern und drei Gemeindemitgliedern ins Haus und wurden von seiner Frau versorgt. Wirklich absolut nett. Den restlichen Tag wurden wir dann von einem älteren Ehepaar eingesammelt und durch die Gegend gefahren. Geendet hat die Tour dann bei den beiden zuhause bei Kaffee und Plätzchen. Inge und Willi haben sich dann auch extra die Zeit genommen und uns ihren Garten gezeigt und ihre kleine Schmuckwerkstatt. War schon sehr süß und sympathisch. So sind die Kiwis halt, ob eingewandert oder das Original. :)

Doch nun ein paar Wochen zurück...

Beste Nachricht: Ich habe Blenheim endlich verlassen. Vorgestern habe ich mich mit Jana auf den Weg nach Kaikoura gemacht und wir wurden von einem Campervan mitgenommen. Wir mussten auch keine 5 Minuten warten.

Aber die Zeit in Blenheim war schon klasse. Es gab gemeinsame Sonnenuntergänge, blaue Flecken vom Paintball, einen Abend am Strand mit Lagerfeuer (einige waren so verrückt und sind trotz Ebbe von einer Klippe gesprungen). Die Wochenenden waren somit weiterhin die beste Zeit der Woche und dieses Mal auch, weil ich wirklich dann mal Arbeit innerhalb der Woche hatte.
Eine Woche war ich dann auch mal so richtig schön krank und habe nicht im Mädchenzimmer geschlafen, sondern bin in den Gemeinschaftsraum gezogen, weil ich... im Schlaf gejammert habe?! Auf jeden Fall war es wohl nervig, weil Jana mir in einer Nacht immer in den Rücken getreten hat und der Rest des Zimmers hat mich dann einfach so mal geweckt. Ich wurde aber nicht aus dem Zimmer geschmissen! Das war meine eigene Entscheidung und auch eine gute, denn ich konnte trotz Gesellschaft und Fernseher gut einschlafen, die eine Couch ist wirklich sehr bequem und ich habe keinen mit Husten oder rumgebrabbel gestört. Lediglich den Teil der Hostel-Leute, die sich in dem Raum aufgehalten hat, habe ich unterhalten. Nach einem Tag Auszeit von der Arbeit und sehr sehr sehr viel Schlaf ging es mir dann wieder gut und ich bin wieder in mein Bett gezogen ;)

Die Woche vor unserer eigenen Abreise war dann echt schön und absolut traurig, denn der Großteil der Langzeit-Backpacker vom Hostel sind abgereist. Erst hat sich unsere schwedische Familie verabschiedet und dann der Haufen Deutsche. Es war eine sehr seltsame Stimmung, weil man einfach schon daran gewohnt ist die Personen um sich zu haben. Das Hostel war immerhin für fünf oder sechs Wochen mein Zuhause und das vor allem, weil die Leute da waren.

Der letzte Rest hat sich aber dann noch ein schönes, wenn auch sehr ruhiges Wochenende, gemacht und wir haben unseren kostenlosen Fabrikwein (zeitweise echt gute Tropfen, manchmal einfach nur widerlich) zu einem doch akzeptablen Glühwein gemixt, der am kalten Samstagabend getrunken wurde.
Diesen Dienstag war dann das erste Mal schönes Wetter und war arbeiten. Aber nicht in der Fabrik, der hatte ich nach einer Nachtschicht (von 5 Uhr abends bis 5 Uhr morgens) den Rücken gekehrt, sondern Gartenarbeit! Unkraut zupfen von 9 bis 16 Uhr, Geld bar auf die Kralle, draußen arbeiten und ein Hund dabei, so lässt sich das Leben leben. Abends gab es dann ein weihnachtliches Hostelessen von Basti gekocht (ich hab nur das Küchenmädel gespielt und Befehle angenommen). Es gab rheinischen Sauerbraten mit Rotkohl und Kartoffeln. Auch unsere restlichen Asiaten und die Hostelmanagerin fanden das sehr lecker.
Mittwoch war dann der letzte Tag an dem nicht wirklich was passiert ist außer, dass abends das Weihnachtsessen der Hostelarbeiter war. Dazu wurde ich netterweise auch eingeladen, auch wenn ich nie im Hostel gearbeitet habe. Aber ich sag zu freiem Essen und Trinken bestimmt nicht nein ;) Neuseeländische Grillwürstchen schmecken aber absolut .. nicht.

Und nun sind Jana und ich Kaikoura und haben gestern die Seelöwen und Möwen besucht. Von den Seelöwen haben wir nicht sooo viel gesehen, nur vereinzelt lagen sie faul in der Sonne, aber die Möwen waren dank naheliegender Brutplätze doch recht angriffslustig.
Kaikoura selbst ist übrigens ein winziges Städtchen direkt an der Küste und im Rücken ragen die Berge hervor. Somit ein atemberaubender Anblick. Wir bleiben bis zum 28. und dann werden wir Richtung Christchurch aufbrechen. Wir werden aber nicht in der Stadt bleiben sondern weiter nach Akaroa gehen und dort campen. Christchurch wird nur ein kurzer Halt, um ein wenig günstig Lebensmittel zu kaufen. Am 27. bekomme ich aber erstmal meinen iPod wieder, weil ich den nämlich im Hostel liegenlassen habe. Habe aber Glück, weil halt werd von da oben hierherkommt somit... yay!

Genießt die Festtage mit euren Familien und schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr!



Der Sonnenuntergang in den Wither Hills... Den Sonnenuntergang selbst haben wir übrigens verpasst, war aber trotzdem ein toller Abend.






Das sind ein paar Bilder vom Pizza backen. Einen Haufen Teig und fast schon Fließbandarbeit, sodass unsere Truppe für einen Samstagabend gestärkt wird (alles selbstgemacht ob Teig und Soße und... alles halt ;) ). Yummie wars!


Der Abschiedsabend der Amerikaner. Ein Abend am Lagerfeuer. Zwischenzeitlich gab es auch Marshmallows.. widerlich süßes Zeug ;)



Das sind nun die ruhigeren Abende... zum Einen der Glühweinabend, dann hat Isi mal Kaiserschmarren gemacht und dann das Hostelessen zu zehnt.




Die letzten Bilder vom Hostel. Unser Zimmer, der Gemeinschaftsraum, der Essensbereich drinnen und draußen und die.. Küche, die nur so ordentlich aussieht, weil sie grad gesäubert wurde und keiner da ist, der dreckiges Geschirr herumstehen lassen kann. Das Bild mit dem Essen zeigt unser letztes "Frühstück". Wir hatten Bratkartoffeln mit Spiegelei und Hackfleisch. Die Reste, die wir nicht mitnehmen wollten, mussten halt weg...






Die Couch im Hintergund mit der roten Decke war mein Bett.. hach, ich werd sie schon ein wenig vermissen. Wir hatten eine gute Zeit ;)


Die aktuellsten Bilder sind dann aus Kaikoura. Wunderschönes Wetter, wunderschöne Aussicht, süßes Dörfchen.










2 Kommentare:

  1. Hach, schön alles.
    In dem Hostel waren wir auch kurz und haben es uns angesehen. Ich erinnere mich an den Billard-Tisch. ;)
    Und freut mich, dass nun scheinbar der Sommer angekommen ist, das sind wirklich tolle Bilder aus Kaikoura!

    Und, frohe Weihnachten, so nachträglich :)

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  2. Vielen Dank für die tollen Bilder. Besonders das wo alle auf der Bank sitzen und in die Ferne schauen gefällt mir sehr! Genieße den Sommer :-)

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