Samstag, 28. Januar 2012

Vom türkisblauen See in die Hauptstadt der Pinguine

Damit ihr mal wieder wisst, was ich so in letzter Zeit gemacht habe, mal wieder ein Update. Ich hatte in letzter Zeit wenig Internet (oder auch gar keins). Von Christchurch ging es dann morgens nach Tekapo am wunderschönen gleichnamigen See. Durch die Steine, die von Gletschern in den See gelangt sind erscheint das Wasser türkisblau. Ein toller Anblick!
Erst hatte ich nicht so tolles Wetter, als ich auf Mount John gestiegen bin...
 Aber es wurde viel viel besser.
 In Tekapo haben sie eine Statue für die Hütehunde aufgestellt, weil ohne diese die Arbeit mit den Schafen nicht möglich wäre.

Ja, das gute alte Puzzle wurde auch mal wieder herausgeholt und mit dieser Truppe haben wir dann in mühsamer Arbeit stundenlang an einem 1000Teile Puzzle gesessen und es tatsächlich vollendet!
Nach ein paar Tagen dort (und einigen Wanderungen am See) habe ich mich dann mal wieder auf den Weg gemacht und wollte per Anhalter nach Mount Cook, um dort die Nacht zu verbringen. Ich hatte echtes Glück, denn schon nach wenigen Minuten kam ein Auto zurück, was erst an mir vorbeigefahren war. Die Fahrerin war eine Deutsche, die ein paar Monate Neuseeland bereisen wollte, nachdem ihre Tochter im Jahr zuvor hiergewesen ist. Wir sind dann zusammen nach Mount Cook und haben den Hooker Valley Track gemacht. Es war atemberaubend. Perfektes Wetter, es war keine Wolke am Himmel und man hatte einen einwandfreien Blick auf die neuseeländischen Alpen. Die Nacht wollte Gabi aber nicht im Dorf verbringen, weil es einfach viel zu teuer dort ist, da sie mir angeboten hat mich noch weiter mitzunehmen, habe ich dies gerne angeboten. Ein warmes Bett ist viel besser als eine eiskalte Nacht im Zelt. Also ging es nach Omarama und dort in Buskots Farmhostel.










Dort bin ich dann drei Tage hängen geblieben, denn es war einfach mal gemütlich. Tony hat sein eigenes Haus den Gästen zur Verfügung gestellt und über der Garage einen Schlafsaal hergerichtet. Das Wohnzimmer ist voll mit Fotoalben und Büchern und wenn man Tony eine Frage stellt, dann wird ausführlichst geantwortet und man hat gleich das passende Buch dazu in der Hand und eine persönliche Story dazu. Im Gegensatz zu den anderen Hostels ist der Altersdurchschnitt auch wesentlich höher. Als ich dort war, war noch ein circa 70jähriges Ehepaar aus Memphis und... eine 81jährige Deutsche, die per Anhalter durch Neuseeland reist. Und zwar mit Rucksack, also richtig mit Stil. Ihr Spitzname in manchen Hostels ist Tramper Grandma.


Von Omarama wurde ich dann von zwei deutschen Mädels nach Oamaru mitgenommen. Die Stadt wird die Hauptstadt der Pinguine genannt, weil die kleinen Tierchen des Abends aus dem Meer kommen und zu Hauf sich in der Stadt einen Schlafplatz suchen. Zudem gibt es ein wunderschönes altes Viertel, dass an die viktorianische Zeit erinnert.



Hier bin ich mal wieder in einem kleinen Hostel abgestiegen, was von einer etwas... verrückten aber netten Frau geleitet wird. Es gibt einen jungen Hund, ich hab ein großes Bett (weil ich länger hier bleibe) und kein Hochbett und heute Abend gab es spontan einen Grillabend, der von der Besitzerin gesponsert wurde und Eis zum Nachtisch. So lässt es sich leben. Oh, und das beste: heute Abend ist kein einziger Deutscher mit mit hier. Ansonsten gibt es nicht wirklich was zu erzählen.
Kommentar von Jake, weil ich einfallslos bin: "You could write about the awesome amercian dude you just met." Hätte ich somit erledigt ;-)
Nächster Stopp wird Dunedin, aber erst in ein paar Tagen.

3 Kommentare:

  1. Aaah, wie schööön! Und auch noch perfektes Wetter. :) Fies braun bist du auch, machst also alles richtig. :D

    Puzzeln ist auch echt die Backpacker-Beschäftigung, haha.

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  2. Wo sind die Pinguine???

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    1. Kommen noch, kommen noch. Mache heute Abend Fotos von den Kleinen. Die einen (yellow eyed penguins) waren zu weit weg, aber die blauen sind gleich auf den Trip ins Land und nicht so schüchtern^^ Morgen gibts dann Fotos.

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