Dienstag, 11. September 2012

Meeting the Locals


Nach ein paar... mehreren Tagen in Australien melde ich mich mal wieder. Das Festland habe ich jedoch bereits nach 4Tagen verlassen. Aber von vorne:
Von Auckland ging es für mich nach Sydney, wo ich abends ankam. Auf der Suche nach Essen wurde ich dann etwas geschockt. Ich war keine Städte mehr gewohnt. Doch nach einer Weile ging das dann wieder und ich durfte feststellen, dass Sydney (sagen wir die Innenstadt) auch nur eine Kleinstadt ist.

Das Operahouse und die Habourbridge. Ich weiß nicht wie viele Fotos ich davon habe. Zu viele.

Schönes und viel zu teures Einkaufszentrum. Hab vergessen welches es war.


Der Markt bei The Rocks. Keine Lebensmittel sondern Kunst und Kitsch. Wunderbar!

Die.. Staats?bibliothek



Nach meinen ersten beiden Tagen in Sydney selbst ging es die anderen beiden Tage raus. Zuerst in den Zoo, dann zum Strand. Theoretisch allein, praktisch habe ich in der Ticketschlange eine Chinesin kennengelernt und mit ihr den (Zoo)Tag verbracht.
Mit der Fähre zum Taronga Zoo

Koooaaaala

DAS nennt man eine Aussicht.

Jaja, Touribild..

Der größte Gorilla im Zoo neben dem jüngsten/kleinsten. Awwww

Die Flugshow mit schöner Kulisse

In einer Seitenstraße. Die Käfige hängen da permanent....er..


Einer meiner Lieblingsplätze: Paddys Market. Mal abgesehen von dem riesigen Teil, in dem Ramsch verkauft wird, gibt es hier (vorallem in den Abendstunden kurz vor Schluss) günstig(st)es Obst und Gemüse. Marktschreier inklusive.

Bondi Beach, DER Strand von Sydney


Der Hund war super. Hat zwei Typen den Ball geklaut. Frauchen musste zur Rettung kommen.


Bondi Beach war mein letzer Tag in Sydney und dann ging es ab vom Festland zum australischen Inselstaat Tasmanien. Erster Stopp war Hobart, die Hauptstadt.
Dort habe ich in meeinem Backpackers dann Florence kennengelernt. Sie ist eine 41jährige Frau aus Singapur. Klingt seltsam, aber stellt euch einfach eine Lorelai Gilmore vor. Sie ist eine echt liebe und es macht absolut Spaß mit ihr zu reisen. Wir hitchhiken und.. ich habe es dank ihr endlich geschafft mit dem Couchsurfen zu starten. Couchsurfing.org ist eine Seite, auf der man Profile anlegen kann - ähnlich wie bei Facebook - und Leuten seine Couch oder ein Bett anbietet. Man lebt also im Haus von fremden Leuten. Das machen wir momentan und dadurch habe ich verdammt viele Leute kennengelernt und ich habe seit unserer Abreise aus dem Hostel keine Deutschen mehr gesehen. Wuhu!

Alles fing mit diesen Beiden an. Die Zwei kommen aus Tansania und sind in einem Akrobatikzirkus. Den Tag haben wir mit einem Wallabie-Burger begonnen, sind in diese Beiden reingelaufen und unser Abenteuer zur Tasman Peninsula begann. Nur ein Tagesausflug natürlich.

Ich "durfte" mitmachen. Eigentlich wurde ich gezwungen.
Nach einigen Autofahrten haben wir dann einen Fahrer... gekidnappt. Er wollte uns nur ein bisschen mitnehmen, aber irgendwie hat er uns dann zu einer ganzen Touritour mitgenommen. Ab zu Arthur Port, wo früher das Gefängnis war und dann einfach an der Küste entlang. Zudem hat er uns noch mit ins Konservatorium für die Tasmanischen Teufel mitgenommen. Der Teufel ist mittlerweile bedroht, weil viele der Tiere einen Tumor entwickeln und dan dem sterben sie noch früher als sonst (sie werden nur im Schnitt.. 6Jahre alt). In dem Park gab es dann die Teufel und Kängerus und.. Quals. Alles so seltsame australische Tiere.


Theoretisch hatte Florence uns ein Auto gewonnen, weil sie Darrens Alter richtig geraten hat. Die Schlüsselübergabe war leider nur Show. Achso, Florence hat keinen Führerschein, deshalb hab ich die Schlüssel bekommen ;)


Florence und Darren

Teufel




Uhuuu, ich darfs anfassen

Und mein bester Freund.

Nach der Fütterung war es Schlafenszeit.

Blick von unserem ersten Gastgeber in Hobart

Hobart



Von Hobart wollten wir eigentlich nach Queenstown und dann nach Wynyard. Dummerweise war die Brücke nach Queenstown mit einer Gefahrenwarnung versehen, wegen Schneefall. Natürlich waren wir da schon auf dem Weg dorthin. In Regen und Sturm standen wir so an der Straße. Erst nach Queenstown und dann wieder den gleiche Weg zurück. Verdammt viele Autos haben uns einfach stehen gelassen, einigen hatten Mitleid. Dann hatten wir Glück, weil der Mann nach Burnie wollte, eine Stadt vor Wynyard. Er fuhr einfach nur eine andere Strecke, die aber auch sehr sehr schön ist, weil sie durch Inland fuhr. Auch dort gab es einiges an Schnee, aber Scott hat uns da durch gefahren. Er hat uns dann auch direkt bei unserem nächsten Gastgeber abgesetzt.
Am kältesten Ort in Tasmanien


Küste von Wynyard mit Sicht auf Burnie

Nach ein paar Tagen dort sind wir dann über Sheffield nach Launceston. In Sheffield sind die Häuser alle bemalt. Das war eine Idee, die die Bewohner vor Jahren bekommen haben, um Besucher in die Stadt zu locken. Es hat geklappt. Doch dummerweise war es ziemlich schwer aus diesem Ort wegzukommen. Nach einigen Autos und viel Warterei ging es dann aber doch und netterweise wurden wir dann von "The Force" aus Railton mitgenommen. "The Force" ist der einzige Polizist in Railton. Ein junger Typ, 24, mit seiner Frau,23, die auf dem Weg zum Essen mit den Eltern war.
unterwegs

Das allererste gemalte Bild von Sheffield.


Das neuste Bild, noch nicht fertig.

Gewinner vom letztjährigen Kontest

Railton hat Heckenkunst zu bieten. Mehr aber auch nicht.. Der Polizist war nett!
Jetzt sind wir in Launceston bei Ange und ihren Beageln. Mehr gibt es dann irgendwann, jetzt geht es auf Tour! Ab zu den Wombats!!!

2 Kommentare:

  1. Wie zur Hölle, bekommt man Klamotten fürs ganze Jahr bzw jedes Wetter in so einen mickrigen 60L-Rucksack?!?! o.0

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    1. Das geht echt einfach. Tipp: nehme nichts mit, was du nicht unterwegs wegschmeißen/weggeben kannst. Nach ein paar Wochen wird dir klar, dass du nicht viel brauchst ;) Uuuund.. du musst das ganze Zeug auch tragen! Bin mit 18kg angereist und bin jetzt wieder bei 19. Zwischendurch war das viel viel mehr... Es wird leichter mit der Zeit ;)

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